Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Informationen
von - 11.05.2018

12.000 Euro pro Kind: Baukindergeld auch rückwirkend möglich

Mit dem Baukindergeld will die GroKo Familien beim Erwerb eines Eigenheims unterstützen. 12.000 Euro wird es pro Kind geben. Die einzigen Voraussetzungen: Sie müssen ein Haus kaufen oder bauen (Ersterwerb) und dürfen eine gewisse Einkommensgrenze nicht überschreiten. Das Baukindergeld soll jetzt auch rückwirkend ab dem 01. Januar ausgezahlt werden.

Baufinanzierung: So billig war Baugeld noch nie - jetzt kostenlos und unverbindlich vergleichen

Im Koalitionsvertrag vom 07. Februar 2018 hat die große Koalition bereits bekannt gegeben, dass Familien zukünftig mit dem Baukindergeld unterstützt werden sollen. Jetzt haben Union und SPD bei ihrer Klausurtagung entschieden, dass die finanzielle Unterstützung bald rückwirkend ab dem 01. Januar fließen soll. Bis zu 200.000 Familien können von dem Milliardenprojekt der GroKo profitieren.

Maximaleinkommen darf nicht überschritten werden

Das Baukindergeld gibt es nur für Familien, die eine gewisse Einkommensgrenze nicht überschreiten. Diese liegt bei „75.000 Euro zu versteuerndem Haushaltseinkommen pro Jahr und zusätzlich 15.000 Euro pro Kind“, wie es im Koalitionsvertrag heißt. Das bedeutet, dass eine Familie mit einem Kind maximal 90.000 Euro im Jahr verdienen darf, um das Baukindergeld zu erhalten. Mit zwei Kindern steigt die Grenze auf 105.000 Euro.

1.200 Euro gibt es pro Kind und pro Jahr vom Staat geschenkt, und zwar über einen Zeitraum von zehn Jahren. Insgesamt erhalten Familien pro Kind also eine Förderung von 12.000 Euro. Wer zwei Kinder hat und ein Eigenheim erwirbt, erhält 24.000 Euro. Bei drei Kindern sind es 36.000 Euro.

Das Baukindergeld können Familien wahrscheinlich bei der staatlichen KfW-Förderbank beantragen, sobald das Gesetz steht. Bereits im Sommer soll es soweit sein.

Ab in die eigenen vier Wände: Jetzt noch historisch niedrige Zinsen sichern - hier unverbindlich vergleichen

Und was machen Mieter?

Mit dem Baukindergeld will der Staat die Wohnungsnot in Deutschland bekämpfen. Zusätzlich soll aber auch der Bau von Mietwohnungen vorangetrieben werden. Zum Ziel für das Jahr 2021 hat sich die Koalition die Entstehung von 1,5 Millionen neuen Wohnungen gesetzt.

Lesen Sie auch: Miete: GroKo will Kosten schrumpfen

Auch Mieterhöhungen sollen in Zukunft strenger überwacht werden. Neue Regeln für Vermieter sollen verhindern, dass Mieten weiterhin ungerechtfertigt ansteigen. Zwar gilt bereits die Mietpreisbremse, die unter anderem Erhöhungen bei Wiedervermietung regulieren und in einem angemessenen Rahmen halten soll. Doch diese wird oft umgangen. Um Mieter zu schützen, will die Regierung die Mietpreisbremse optimieren und transparenter gestalten.

Lesen Sie auch: Diese Vermietertricks sollten Sie kennen

Nichts mehr verpassen

Kostenlos und direkt in Ihr Postfach - Neuigkeiten zu den Themen Kindergeld und Elterngeld sowie Tipps und Empfehlungen rund um die Familie

Zurück zu den News

Weitere Artikel zum Thema

Top-Artikel


Der Kindergeld-Newsletter

Bleiben Sie mit unserem Newsletter immer auf dem Laufenden.

Sie erhalten regelmäßig Neuigkeiten rund um
Kinder- und Elterngeld sowie Kids und Familie.

Bestellen Sie jetzt kostenlos unseren Newsletter!