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von - 28.03.2018

Bares Geld sparen beim Familieneinkauf

Erst vor ein paar Tagen waren Sie einkaufen und schon wieder leert sich der Kühlschrank schneller, als Ihnen lieb ist. Also schnell in den Supermarkt und Nachschub besorgen. Dabei überlegen, was wirklich nötig ist. Nicht vergessen, nachzurechnen, ob noch ein schönes Extra für die Lieben drin ist. Ach, bestimmt, so voll ist der Wagen noch nicht. Doch an der Kasse wartet schon das Murmeltier: Wieder fällt der Einkauf teurer aus als geplant.

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So muss es nicht immer laufen. Besonders für den Familieneinkauf gibt es wertvolle Tipps, mit denen die Kosten deutlich gesenkt werden können. Und das ohne großen Verzicht.

1. Einkaufszettel schreiben

Ordnung ist der halbe Einkauf. Deshalb das Wichtigste zuerst: Gehen Sie zukünftig nicht mehr ohne Plan einkaufen. Sie glauben, das brauchen Sie nicht? Die Routine macht’s und Sie haben ohnehin alles im Kopf? Falsch. Denn oft wird der Einkauf teuer, weil er im Vorfeld nicht gut genug durchdacht wurde. Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit und schreiben Sie einen vollständigen Einkaufszettel. Achten Sie darauf, dass Sie wirklich alles aufschreiben, was im Einkaufswagen landen soll. Von Kartoffeln über Gummibärchen bis hin zu Zahnpasta und Putzmitteln. Planen Sie die Woche genau durch und überlegen Sie vor dem Einkauf, wovon Sie wie viel brauchen. Denn wer das nicht festlegt, tendiert dazu, nach dem Motto „Was ich jetzt mitnehme, ist ja nicht weg“ einzukaufen. Auf Verdacht wird dann mehr eingepackt als eigentlich nötig wäre.

2.Budget festlegen

Legen Sie vor dem Einkauf ein Budget fest, das eingehalten werden muss. Überlegen Sie zum Beispiel, was der durchschnittliche Familieneinkauf bisher gekostet hat. Das Budget sollte nicht höher angesetzt werden – im Idealfall ist es sogar merklich geringer. Nachdem Sie ein realistisches Spar-Budget festgelegt haben, müssen Sie es nur noch einhalten. Das ist oft leichter gesagt als getan. Aber möglich ist es auf jeden Fall. Beginnen Sie damit, den Einkaufszettel auch auf das Budget auszulegen. Schätzen Sie die ungefähren Kosten ab. Wenn diese das Budget übersteigen, passen Sie den Einkaufszettel entsprechend an. Beim Einkauf selbst sollten Sie genau mitrechnen. Unser Tipp: Kostet ein Produkt zum Beispiel 1,85 Euro, runden Sie es auf 2,00 Euro auf. So fällt das Rechnen leichter und Sie erschaffen gleichzeitig einen kleinen Puffer, sodass am Ende sogar noch Budget übrigbleibt. Kleine Beträge des wöchentlichen Budgets, die nicht verbraucht werden, können dann beispielsweise in ein Sparschwein wandern und die Urlaubskasse aufbessern.

3. Nur noch mit Bargeld einkaufen

Wer mit Karte zahlt, hat in der Regel einen schlechteren Überblick über seine Finanzen. Wenn Sie ein wöchentliches Budget festgelegt haben, können Sie immer schon das nötige Geld für den gesamten Monat abheben. Müssen Sie dann wegen außerplanmäßiger Ausgaben einen Blick aufs Konto werfen und einen Kassensturz machen, laufen Sie nicht Gefahr, die Kosten für den wöchentlichen Einkauf zu vergessen.

Das abgehobene Geld können Sie an einem bestimmten Ort aufbewahren und ausschließlich für den Einkauf verwenden. So fällt es viel leichter, einen Überblick zu behalten. Nehmen Sie für den Einkauf am besten nicht mehr Bargeld mit, als Sie auch ausgeben wollen. Sie disziplinieren sich auf diese Weise selbst, das Budget einzuhalten.

4. Angebote und Coupons

Natürlich sollten Sie sich nicht auf jedes Angebot stürzen, das Ihnen im Supermarkt begegnet. Dadurch kaufen Sie nur Dinge, die Sie gar nicht brauchen und das macht Ihren Einkauf unnötig teuer. Doch wer genau weiß, was er braucht, kann verschiedene Produkte vergleichen und mit passenden Angeboten einiges sparen. Sie können diese bereits zu Hause in Prospekten nachschlagen und dann gezielt kaufen. Idealerweise geschieht dies parallel zum Verfassen des Einkaufszettels. Auch Gutscheine und Coupons können sich durchaus lohnen. Doch auch hier sollten Sie vorsichtig sein, dass Sie sich nicht zum Kauf unnötiger Dinge verleiten lassen und am Ende nur draufzahlen.

Übrigens: Apps können zusätzlich beim Sparen helfen. Sparpionier zeigt zum Beispiel an, wo Sie am günstigsten Einkaufen und Tanken können.

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5. Samstags einkaufen

Was viele nicht wissen: Die beste Zeit, um günstig einzukaufen, ist Samstagabend. Machen Sie es sich wenn möglich zur Gewohnheit, samstags und etwa zwei Stunden vor Ladenschluss einkaufen zu gehen. Denn in dieser Zeit gibt es die meisten Angebote. Die Geschäfte reduzieren ihre Preise, um restliche Ware vor dem Ende der Woche loszuwerden.

6. Selber kochen

Zur Tiefkühlpizza zu greifen, erscheint Ihnen vielleicht im ersten Moment günstiger. Doch im Vergleich ist es meist preiswerter, wenn Sie auf Fertiggerichte verzichten und dafür selber kochen. Besonders für Familien lohnt es sich. Müssten Sie zum Beispiel für 4 Personen jeweils eine Tiefkühlpizza kaufen, liegen Sie schnell bei 10 Euro. Für eine große Blechpizza, von der alle 4 Personen satt werden, benötigen Sie je nach Rezept ungefähr 0,5 bis 1 kg Mehl, Wasser, etwas Hefe, Olivenöl und Salz. Für 1 kg Mehl zahlen Sie im Supermarkt ungefähr 1 Euro – zusammen mit den anderen Zutaten kostet der Teig also immer noch deutlich weniger als 2 Euro. Es bietet sich an, für den Belag Reste zu verbrauchen. Doch auch wenn Sie noch Zutaten wie Tomatenmark, Käse und Salami kaufen, wird die selbstgemachte Pizza um einiges günstiger sein.

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Auch wenn es Ihnen im ersten Moment teurer vorkommt, einzelne und frische Zutaten zu kaufen: Bedenken Sie, dass die Mengen, die Sie daraus kochen, viel größer sind als die der meisten Fertigprodukte. Dies gilt nicht nur für Pizza, sondern auch für viele weitere Gerichte.

Ein paar Vergleichsbeispiele finden Sie hier.

Der Zeitaufwand mag größer sein, doch wenn Sie selbst kochen, können Sie nicht nur viel Geld sparen. Sie werden auch feststellen, dass Sie sich automatisch bewusster ernähren. Für Sie und Ihre Kinder ist es viel gesünder, wenn Sie frisch einkaufen und selbst kochen. Den Zeitaufwand können Sie sinnvoll nutzen: Kochen Sie gemeinsam. So können Sie wertvolle Zeit mit Ihren Kindern verbringen, die gleichzeitig etwas fürs Leben lernen.

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