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von - 25.01.2018

Hier werden Kita-Gebühren abgeschafft

Für Eltern in Niedersachsen brechen bald freudige Zeiten heran. Ab August 2018 sollen Kindergärten in Niedersachsen beitragsfrei sein. Das hat die niedersächsische Landesregierung beschlossen. Der Nachtragshaushalt für das Jahr 2018 beinhaltet unter anderem die Beitragsfreiheit für Kindergärten und die Einrichtung neuer Krippenplätze.

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Freude für Eltern, Sorge für Kommunen?

Die niedersächsischen Kommunen zeigen sich besorgt, dass sie am Ende auf den Kosten sitzen bleiben. Das Kultusministerium sei nach eigenen Angaben aber darum bemüht, einen fairen Ausgleich zu schaffen.

Finanzierung: Hat jemand einen Plan?

Die geplante Beitragsfreiheit ist für viele Eltern ein echter Grund zur Freude. Doch wie genau der ganze Spaß finanziert werden soll, ist bislang unklar. Land und Kommunen konnten sich noch nicht auf eine Finanzierung einigen, sind laut Kultusminister Grant Hendrik Tonne aber bestrebt, eine entsprechende Einigung zu finden. Dabei gehen Kultusministerium und Kommunen in ihren Vorstellungen noch auseinander. Bei vergangenen Beratungen schlug das Kultusministerium vor, die finanzielle Unterstützung für Kita-Personal von 20 auf 52 Prozent zu erhöhen. Den kommunalen Spitzenverbänden schwebten jedoch Finanzhilfen in Höhe von mehr als 66 Prozent vor. Die Beratungen sollen zeitnah weitergeführt werden, um eine baldige Einigung zu erzielen.

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100 Millionen Euro: Beitragsfreiheit hat ihren Preis

Die komplette Beitragsfreiheit ist für Land und Kommunen kein Zuckerschlecken. Laut Prognosen der Landesregierung werden ungefähr 100 Millionen Euro benötigt. Weitere 30 Millionen Euro fallen aller Wahrscheinlichkeit nach für die Einrichtung neuer Krippenplätze an. Diese müssen Eltern für ihre unter drei Jahre alten Kinder allerdings weiterhin selbst bezahlen. Kommunen wollen offenbar mit der Landesregierung über weitere Lösungsansätze verhandeln.

Für Eltern in Niedersachsen ist schon jetzt klar: Es handelt sich um einen Schritt in die richtige Richtung.

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