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von - 17.01.2018

Familien verschenken Geld an Staat

Auf Kindergeld verzichten? Das kommt gar nicht in Frage. Doch wie sieht es mit dem Kinderzuschlag aus? Bis zu 170 Euro pro Kind stehen einkommensschwachen Familien zu. Doch die wenigsten beanspruchen es auch. Grund dafür ist, dass Berechtigte oft nichts vom Kinderzuschlag wissen. Zeit, dass sich das ändert.

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Was ist der Kinderzuschlag?

Mit dem sogenannten Kinderzuschlag sollen gering verdienende Familien unterstützt werden. Die staatliche Leistung ist vor allem dazu gedacht, Kinderarmut zu verringern. Familien sollen finanziell entlastet werden – unter anderem, damit Kinder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

Welche Voraussetzungen gibt es?

Um den Kinderzuschlag zu erhalten, gibt es einige Kriterien.

  • Eltern müssen Kindergeld beziehen.
  • Das Bruttoeinkommen muss mindestens 900 Euro bei Elternpaaren oder 600 Euro bei Alleinerziehenden betragen.
  • Eltern dürfen die Höchsteinkommensgrenze nicht überschreiten.
  • Es darf kein Anspruch auf Arbeitslosengeld II bestehen.

Wie hoch ist die Einkommensgrenze?

Eine festgelegte Höchsteinkommensgrenze gibt es nicht. Sie wird individuell berechnet, wobei die jeweiligen familiären und finanziellen Verhältnisse berücksichtigt werden. Grundsätzlich gilt, dass kein Anspruch besteht, wenn das Bruttoeinkommen zuzüglich des Kinderzuschlags den Gesamtbedarf der Eltern überschreitet.

Wie lange wird der Kinderzuschlag gezahlt?

Die genaue Dauer steht in Ihrem Bewilligungsbescheid. Der Kinderzuschlag kann ab dem Monat der Antragstellung gezahlt werden, jedoch nur solange auch Kindergeld bezogen wird. Rückwirkende Zahlungen gibt es nicht.

Kinder, für die Kinderzuschlag gezahlt wird, müssen:

  • unter 25 Jahre alt sein
  • unverheiratet sein
  • in Ihrem Haushalt leben

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Wie beantragt man den Kinderzuschlag?

Den Antrag stellen Sie bei der für Sie zuständigen Familienkasse. Dazu benötigen Sie in jedem Fall folgende Unterlagen:

  • Antrag auf Kinderzuschlag und ggf. Antrag für ein weiteres Kind
  • Verdienstbescheinigung
  • Erklärung zum Vermögen
  • Erklärung über Kosten der Unterkunft

Formulare können Sie zum Beispiel online bei der Bundesagentur für Arbeit herunterladen. Ob weitere Unterlagen erforderlich sind, erfahren Sie bei Ihrer Familienkasse.

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