Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Informationen
von - 03.01.2018

2018 gibt’s mehr Geld vom Staat

Neues Jahr, neue Regelungen. 2018 erwarten Sie gleich mehrere Änderungen, die einen optimistischen Ausblick erlauben. Rund um Kindergeld, Hartz-IV und den Mutterschutz steht einiges auf dem Plan.

Jeder 4. wird berufsunfähig: Sichern Sie Ihren Lebensstandard

Neue Renten-Rezeptur

Der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung wird ein bisschen leichter zu verdauen sein. Zum neuen Jahr soll er um 0,1 Prozent sinken. Das bedeutet bei einem Bruttoverdienst von 3.000 Euro eine Ersparnis von 1,50 Euro. An anderer Stelle wird es etwas hochprozentiger: Rentner bekommen voraussichtlich Bezüge mit einer Anhebung von rund drei Prozent aufgetischt.

Kindergeld und Hartz-IV schmackhafter

2018 wird das Kindergeld um zwei Euro pro Kind erhöht. Für das erste und zweite Kind gibt es dann 194 Euro, für das dritte Kind 200 Euro und ab dem vierten Kind 225 Euro. Statt 409 Euro gibt es für alleinstehende Hartz-IV-Empfänger ab dem 01. Januar 416 Euro, während sich der Betrag für Paare von 368 Euro auf 374 Euro pro Partner anhebt.

Steuererklärung vereinfacht

Die Steuererklärung wird unkomplizierter. Anstelle einer Vorlagepflicht soll künftig nur noch eine Vorhaltepflicht gelten. Belege müssen also nicht mehr mit der Steuererklärung eingereicht, sondern nur noch auf Nachfrage vorgelegt werden. Außerdem wurde die Frist für die Abgabe vom 31. Mai auf den 31. Juli verlängert.

Entwicklungen im Mutterschutzgesetz

Auch in Sachen Mutterschutz fallen Neuerungen an. Arbeitsplätze müssen für Schwangere und stillende Frauen sicherer gemacht werden. Gleichzeitig steht ihnen mehr eigene Entscheidungsfreiheit zu, zum Beispiel wenn es um Feiertags- und Nachtarbeit geht. Eine Vereinheitlichung bewirkt, dass künftig auch Beamtinnen und Soldatinnen vom Mutterschutzgesetz profitieren. Auch Schülerinnen und Studentinnen können sich über eine Ausweitung freuen, die ihnen erlaubt, am Unterricht teilzunehmen, ohne Klausuren wahrnehmen zu müssen.

Private Altersvorsorge: Ihre Absicherung gegen Altersarmut - jetzt vorsorgen!

Düsseldorfer Tabelle

Der zu zahlende Unterhalt für minderjährige Trennungskinder erhöht sich 2018 um sechs bis zwölf Euro. Der Mindestunterhaltssatz für Kinder bis zu 5 Jahren liegt somit bei 348 Euro im Monat. Für Kinder zwischen 6 und 11 Jahren sind mindestens 399 Euro zu zahlen und Kinder ab 12 Jahren haben Anspruch auf mindestens 467 Euro. Je nach Einkommen des Unterhaltspflichtigen können die Beträge auch höher ausfallen. Für volljährige Kinder gibt es keine Beitragsanpassungen.

Nichts mehr verpassen

Kostenlos und direkt in Ihr Postfach - Neuigkeiten zu den Themen Kindergeld und Elterngeld sowie Tipps und Empfehlungen rund um die Familie

Zurück zu den News

Weitere Artikel zum Thema

Top-Artikel


Der Kindergeld-Newsletter

Bleiben Sie mit unserem Newsletter immer auf dem Laufenden.

Sie erhalten regelmäßig Neuigkeiten rund um
Kinder- und Elterngeld sowie Kids und Familie.

Bestellen Sie jetzt kostenlos unseren Newsletter!