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von - 06.12.2017

Facebook, Snapchat, Instagram: Schützen Sie Ihr Kind

Viele Kinder, die noch nicht einmal sprechen können, sind bereits Teil sozialer Netzwerke. Eltern posten fleißig drauflos, Angehörige und Freunde teilen und kommentieren die Beiträge – doch die ursprünglichen Hauptakteure bekommen davon nichts mit. Das Fatale daran: Sie verletzen nicht nur die Privatsphäre Ihres Kindes, sondern gefährden auch seinen Schutz. Denn was einmal hochgeladen ist, lässt sich aus dem Internet nicht mehr so leicht entfernen. Viele Nutzer sind sich der Reichweite ihrer Beiträge nicht bewusst.

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Die gute Nachricht: Wenn Sie auf ein paar Dinge achten, müssen Sie nicht auf die Freude verzichten, Ihre Lieblingsfotos mit anderen zu teilen.

1.Lassen Sie Ihr Kind teilhaben

Posten Sie nicht einfach hinter vorgehaltener Hand drauflos. Bevor Sie Fotos veröffentlichen, sollten sie gemeinsam angeschaut und besprochen werden. Holen Sie die Zustimmung Ihres Kindes ein und drängen Sie es nicht zu einer bestimmten Entscheidung. Bedenken Sie aber, dass besonders junge Kinder noch kein Verständnis für die Dimensionen und Ausmaße sozialer Netzwerke haben. Nutzen Sie dennoch die Gelegenheit, um Vor- und Nachteile zu diskutieren. So kann Ihr Kind bereits früh ein Gespür dafür entwickeln, was in sozialen Netzwerken und Apps angebracht ist und was nicht.

2. Vermeiden Sie personenbezogene Daten

Vermeiden Sie es, im Zusammenhang mit einem Foto komplette Daten Ihres Kindes preiszugeben. Den vollständigen Namen sollten Sie nicht erwähnen und auch mit Ortsangaben muss vorsichtig umgegangen werden. Verzichten Sie zum Schutz Ihres Kindes darauf, Kindergärten, Schulen, Spielplätze oder andere alltägliche Orte zu benennen.

3. Überprüfen Sie Ihre Sicherheitseinstellungen

Gehen Sie auf Nummer sicher: Die Einstellungen zur Sicherheit und zur Privatsphäre Ihres Accounts, zum Beispiel bei Facebook, sollten regelmäßig überprüft werden. Hier können Sie bestimmen, wer Ihre Beiträge sehen kann. Dabei handelt es sich lediglich um eine Eingrenzung – hundert prozentige Gewissheit, wer die Fotos zu Gesicht bekommt, haben Sie nie.

4.Posten Sie keine entwürdigenden Fotos

Es klingt selbstverständlich – aber ist es das auch? Was für Sie witzig und niedlich ist, kann für Ihr Kind später einmal sehr unangenehm sein. Dies kann irgendwann zu Streitigkeiten innerhalb der Familie führen. Beachten Sie deshalb, dass Sie keine peinlichen Fotos hochladen. Ihr Kind sollte immer bekleidet sein und sich nicht in einer unangemessenen, vielleicht lächerlichen Situation befinden. Mit Brei verschmierte Gesichter oder Aufnahmen auf dem Töpfchen und in der Badewanne sollten unbedingt vermieden werden.

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5. Umgehen Sie Aufnahmen des Gesichts

Kinder lassen sich in vielen Positionen ablichten. Überlegen Sie daher, ob das Gesicht auf den Fotos unbedingt zu sehen sein muss. Alternativen wären zum Beispiel Bilder, die das Kind von der Seite oder von hinten zeigen. Auch Detailaufnahmen von Händen und Füßen bieten sich an, um die Persönlichkeitsrechte Ihres Kindes nicht zu gefährden.

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