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von - 22.11.2017

Düsseldorfer Tabelle 2018: So viel Unterhalt muss gezahlt werden

Im Fall einer Trennung muss Unterhalt gezahlt werden. Wie hoch dieser ist, regelt die Düsseldorfer Tabelle, die regelmäßig an die Lebenshaltungskosten angepasst wird. Änderungen, die ab 2018 in Kraft treten, haben wir hier zusammengefasst.

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Im Leben geht es nicht immer geradeaus. Manche Paare mit Kindern trennen sich nach gewisser Zeit wieder. Sicher keine schöne Situation. Um in einem solchen Fall zumindest das Finanzielle zu ordnen, hat der Gesetzgeber Vorgaben geschaffen – vor allem in Bezug auf den Nachwuchs. Ganz unabhängig davon, ob der noch minderjährig ist oder nicht mehr.

Die sogenannte Düsseldorfer Tabelle regelt den Unterhalt, der Kindern im Fall einer Trennung zur Finanzierung des Lebensunterhalts zusteht. Die Sätze der Düsseldorfer Tabelle werden dabei in regelmäßigen – meist jährlichen – Abständen an die veränderten statistischen Lebenshaltungskosten angepasst. So auch derzeit wieder für 2018.

Sätze für minderjährige Kinder steigen

Nach aktueller Festlegung des Düsseldorfer Landgerichtes steigen die Unterhaltsansprüche minderjähriger Trennungskinder ab dem kommenden Jahr. Je nach Alter des jeweiligen Kindes steigen die monatlichen vom Unterhaltspflichtigen zu zahlenden Leistungen um sechs bis zwölf Euro.

  • Im Alter von bis zu 5 Jahren liegt der Mindestunterhaltssatz damit bei 348 Euro pro Monat.
  • Von 6 bis 11 Jahren müssen mindestens 399 Euro gezahlt werden.
  • Ab dem 12. bis einschließlich 17. Lebensjahr sieht die Düsseldorfer Tabelle ab 2018 mindestens 467 Euro monatlich vor.

Die Anhebung der Mindestbeträge wirkt sich auch auf die vorgesehenen Zahlbeträge höherer Einkommensklassen aus. So muss zum Beispiel ein Unterhaltspflichtiger mit einem monatlichen Bruttoeinkommen in Höhe 4.000 Euro für ein Kind im Alter von 12 bis 17 Jahren zukünftig 673 Euro pro Monat zahlen. In 2017 sind noch 663 Euro vorgesehen.

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Keine Änderung für volljährige Kinder

Für volljährige unterhaltsberechtigte Kinder haben die Richter keine Anpassung zum kommenden Jahr beschlossen. Nach der Begründung des Gerichts soll dadurch eine überproportional große Bedarfserhöhung gegenüber anderen im Haushalt lebenden volljährigen Personen vermieden werden.

Hier können Sie die Düsseldorfer Tabelle als PDF herunterladen

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