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von - 22.11.2017

Die Gefahren des Cybermobbings

Mobbing unter Kindern auf dem Schulhof, auf der Klassenfahrt oder beim Sportverein sind leider keine Seltenheit. Doch auch neue Kommunikationswege können Gefahren bergen - so beispielsweise soziale Netzwerke oder Chatdienste. Hier erfahren Sie, was Sie als Eltern rund ums sogenannte Cybermobbing wissen sollten.

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Soziale Netzwerke, Chatdienste und Co. sind Erscheinungen unserer Zeit und aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Dabei sind diese Dinge grundsätzlich nichts Schlechtes – im Gegenteil. Dank Chats, wie beispielsweise WhatsApp, werden viele Dinge des Alltags tatsächlich leichter oder gar erst möglich. Andererseits bergen soziale Netzwerke oder eben auch Chatdienste diverse Gefahren, denen Sie sich als Eltern bewusst sein sollten – ebenso wie Ihr Nachwuchs. Eine davon ist das sogenannte Cybermobbing.

Hintergründe zum Cybermobbing

Als Cybermobbing wird die bewusste und geplante Bloßstellung oder Beleidigung einer anderen Person bezeichnet. Dabei geht es um Taten, die vor allem in sozialen Netzwerken oder in Chatdiensten vorkommen. Aber auch andere Kommunikationsdienste – wie beispielsweise der E-Mail-Verkehr – ermöglicht Cybermobbing. Oftmals passieren Cyber-Attacken regelmäßig über längere Zeiträume hinweg und nehmen im Laufe der Zeit an Intensität zu. Angefangen von einfachen aber unschönen Beleidigungen reicht das Cybermobbing bis hin zu ernsthaften Bedrohungen.

Zwar findet Cybermobbing im virtuellen Raum statt. Dennoch kennen sich Täter und Opfer in vielen Fällen persönlich. So kommt es beispielsweise häufig vor, dass eher beliebte Schüler einer Klasse schüchterne Mitschüler mobben. Das Cybermobbing bietet dabei eine ideale Plattform, das Opfer zu diskreditieren. Aufgrund der Anonymität des Internets ist die Hemmschwelle bei Tätern oft niedrig. Das „Publikum“ hingegen ist relativ groß, was Cybermobbing für die Täter zu einem effektiven Mittel zur Machtdemonstration werden lässt.

Was Sie als betroffene Eltern tun können

Erscheinungen bei Ihrem Nachwuchs wie etwa Traurigkeit, Einsilbigkeit, Rückzug, Angst, Schlaflosigkeit oder vorgeschobene Erkrankungen können ernste Anzeichen für Cybermobbing sein. Bestätigt sich solch ein Verdacht, sollten Sie als Eltern Ihrem Kind den Rücken stärken. Vorwürfe („Ich habe dich ja gewarnt!“ und Ähnliches) sind hingegen keinesfalls sinnvoll. Um handeln zu können, sollten Sie Screenshots der Taten als Beweismittel anfertigen und anschließend den Betreiber des genutzten Dienstes informieren. Die Beweismittel sollten Sie bei einer polizeilichen Anzeige einsetzen, die im Falle schlimmer Attacken dringend zu empfehlen ist. Ist die seelische Belastung Ihres Kindes hoch, sollten Sie den Gang zum Kinder- und Jugendpsychologen nicht scheuen.

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Vollständiger Schutz kaum möglich

Cybermobbing ist tatsächlich ein Problem, das jeden treffen kann und in der Praxis kaum zu verhindern ist. Einzig die vollständige Abschottung Ihres Kindes wäre eine Option, die allerdings wohl kaum zu empfehlen bzw. möglich ist.

In der Praxis ist es deshalb wichtig, mit dem Nachwuchs über die Gefahr des Cybermobbings zu sprechen und zu sensibilisieren. Dabei ist eine offene Gesprächsatmosphäre äußerst förderlich. Soziale Netzwerke und Chatdienste zu verteufeln, bringt Sie als Eltern hingegen meist nicht voran.

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