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von - 08.11.2017

Testament: Auch für junge Familien sinnvoll

Für später vorsorgen. Das ist etwas, das gerade jungen Menschen nur selten machen. Dabei kann es selbst für junge Familien wichtig sein, im Fall der Fälle über ein Testament zu verfügen. Wir verraten Ihnen, warum das so ist und worauf Sie bei der Erstellung eines Testaments achten sollten.

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Es gibt Themen, mit denen sich die meisten Menschen eher ungern beschäftigen. Die Vorsorge für den Fall der Fälle gehört zweifellos dazu. Gerade für junge Familie mit Kindern erscheint die Notwendigkeit von Testament und Co. noch in weiter Ferne. Trotzdem kann es durchaus wichtig werden, als Familie mit Kindern eine sinnvolle Nachlassregelung zu treffen.

Nachteile der gesetzlichen Erbfolge vermeiden

Existiert kein Testament, greift die gesetzliche Erbfolge. Das bedeutet, dass auch Kinder entsprechend der gesetzlichen Vorteile begünstigt werden. Was grundsätzlich sicher nichts Falsches ist, kann bei minderjährigen Kindern in der Praxis zum Problem werden. So zum Beispiel, wenn diese einen Teil einer Immobilie erben, wenn ein Elternteil verstirbt.

In diesem Fall sind die Kinder plötzlich Teil einer Erbengemeinschaft, die nur noch zusammen über die betreffende Immobilie entscheiden kann. Dabei kann der verbleibende Elternteil seine minderjährigen Kinder in vielen Fällen nicht automatisch vertreten. Für „wirtschaftlich besonders entscheidende Rechtsgeschäfte“ ist die Zustimmung des Familiengerichts notwendig. Für andere Geschäfte wiederum kann ein sogenannter Ergänzungspfleger notwendig sein. Mithilfe eines Testaments können Sie als Eltern solchen Unannehmlichkeiten aus dem Wege gehen.

Testament für Unverheiratete

Auch wenn Sie mit Ihrem Partner unverheiratet zusammenleben, kann ein Testament äußerst wichtig werden – unabhängig davon, ob Sie bereits Kinder großziehen. Denn verstirbt einer der beiden Lebenspartner, geht der andere leer aus. Nach dem Gesetz erbberechtigt sind in diesem Fall lediglich Verwandte. So würden bei Unverheirateten im Regelfall nur die Eltern des Verstorbenen oder gegebenenfalls dessen Kinder bedacht. Ein unverheirateter Partner hingegen kann lediglich testamentarisch berücksichtigt werden.

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Testament wirksam aufsetzen

Dabei ist es nicht kompliziert, ein Testament zu verfassen. Allerdings schreibt der Gesetzgeber ein handschriftliches Testament vor. Zudem muss es eindeutig formuliert sein. Ort, Datum bezüglich der Testamentserstellung und Unterschrift des Verfassers mit Vor- und Zunamen dürfen ebenfalls nicht fehlen.

Eine Alternative zum handschriftlichen ist das notarielle Testament. Falls Sie sich bei der Testamentsausfertigung unsicher sein sollten oder es um große Vermögen geht, kann der Gang zum Notar sinnvoll sein.

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