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von - 26.10.2017

Halloween-Streiche: Wann haften Eltern für ihre Kinder?

Halloween steht vor der Tür. Verkleidete Kinder und Jugendliche ziehen bei Dunkelheit gruselig verkleidet von Haustür zu Haustür und fordern „Süßes oder Saures“. Solange die Kinder lediglich Süßigkeiten sammeln, steht der Spaß eindeutig im Vordergrund. Bekommen die kleinen Gespenster jedoch keine Schokolade, sind Streiche die Konsequenz. Diese sollten jedoch nicht zu weit gehen. Werden vorsätzlich Schäden von den Kindern verursacht, werden diese ggf. nicht von der Haftpflichtversicherung gezahlt und können eventuell sogar als Straftat gesehen werden.

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Unter 14 Jahren sind Kinder noch nicht strafmündig. Jedoch können Eltern und ihre Schützlinge durchaus zu einer zivilrechtlichen Haftung für verursachte Schäden herangezogen werden. Sollte das Kind wiederum jünger als 7 Jahre sein, sind sie noch nicht für Schäden verantwortlich, die sie anderen zufügen. Für die Eltern könnte dies bedeuten, dass sie zu einer Geldstrafe herangezogen werden, sofern sie ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen sind.

Eltern sollten ihre Kinder vor ihrem Zug um die Häuser über mögliche Konsequenzen und Gefahren aufklären, um späteren Ärger mit der Haftpflichtversicherung zu vermeiden. Gerichte prüfen in einem Schadenfall sehr gründlich, ob die Aufsichtspflicht verletzt wurde oder nicht. Kinder unter sieben Jahren sollten daher auf ihrem Halloween-Zug grundsätzlich begleitet werden und alle Kinder und Jugendliche sollten von ihren Eltern vorher sensibilisiert werden, damit aus einem Lausbubenstreich keine Straftat wird.

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Auf diese Streiche sollte man verzichten:

  • Blumenbeete verwüsten (Sachbeschädigung)
  • Feuerwerkskörper in Briefkästen werfen (Brandstiftung bei Brandentwicklung)
  • Hausfassaden und Autos mit Eiern, Ketchup oder Senf beschmieren oder Gegenstände gegen Fenster werfen
  • Fahrzeuge mit Toilettenpapier einwickeln (Sachbeschädigung, wenn Kratzer am Lack entstehen)
  • Mülltonnen auskippen (sofern sich der Inhalt vollständig entfernen lässt, erfolgt keine Strafe. Jedoch sind Eltern oder Kinder für die Reinigung zuständig, sobald sich der Inhalt nicht ohne Rückstände beseitigen lässt. Bleibende Schäden gelten gar als Sachbeschädigung.

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