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von - 11.10.2017

Kopfläuse: Befall niemals verschweigen

Wenn Sie Kinder haben, müssen Sie sich zweifellos auch mit der einen oder anderen eher unschönen Sache herumplagen. Läusebefall gehört sicher dazu. Einige Dinge sollten Eltern bei Kopfläusen auf jeden Fall wissen und beachten.

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Kinder bringen zweifellos viel Freude ins Leben. Doch vor allem als Eltern jüngerer Kinder haben Sie hin und wieder auch mit durchaus weniger schönen Dingen zu tun. Dazu gehören etwa Krankheiten, aufgrund derer die Nächte zu echten Belastungsproben werden können. Aber auch Parasitenprobleme wie zum Beispiel den Läusebefall kennen viele junge Familie allzu gut. Dabei sind Sie als Eltern eines betroffenen Kindes dazu verpflichtet, den Befall umgehend zu melden.

Strenge gesetzliche Regelungen

Für den Fall der Fälle schreibt der Gesetzgeber betroffenen Eltern eine „unverzügliche Meldung“ des Befalls bei allen genutzten Gemeinschaftseinrichtungen – also im Regelfall Kita oder Schule – vor. Festgehalten ist diese Pflicht zur Meldung im Infektionsschutzgesetz Paragraf 34 Abschnitt 5. Beim Verstoß gegen diese Vorschrift drohen empfindliche Geldstrafen. Nach Paragraf 73 des Infektionsschutzgesetzes begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit, wenn Sie die Meldung eines Befalls „nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig machen“. Geldbußen von 2.500 Euro bis hin zu 25.000 Euro können die Folge sein. In der Praxis sind Kitas und Schulen zwar zurückhaltend. Tatsächlich werden Strafen im Normalfall nur bei wiederholter Missachtung der Meldepflicht in die Wege geleitet. Trotzdem sollten Sie einen Befall niemals mutwillig verschweigen.

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Eine wichtige Maßnahme

Doch warum solch strenge gesetzliche Vorgaben? Weil es um den Schutz aller Kinder geht. Im Fall eines Parasitenbefalls sind rasche Maßnahmen das A und O, wenn Eltern und Gemeinschaftseinrichtungen eine Verbreitung schnell unterbinden wollen. Nur so kann der Befall letztendlich gestoppt werden. Eine unverzügliche Information an alle Eltern gefährdeter Kinder ist deshalb der zentrale Ausgangspunkt einer effektiven Parasitenbekämpfung.

Was Kopfläuse angeht, ist die Bekämpfung des Befalls selbst bei schneller Meldung oft noch schwer genug. Denn einerseits müssen wirklich alle Eltern betroffener bzw. gefährdeter Kinder der Gruppe mitwirken. Andererseits genügt eine einmalige Anwendung eines Anti-Läuse-Mittels meist nicht aus, um das Problem endgültig zu beseitigen. Denn in den Haaren abgelegte Eier bleiben und werden häufig nicht vollständig abgetötet. Daher tritt der Befall in Kitagruppe oder Schulklasse in nicht wenigen Fällen bereits nach kurzer Zeit wieder auf.

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