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von - 27.09.2017

Papierkrieg: Welche Belege und Dokumente Sie aufheben sollten – und welche nicht unbedingt

Dokumente gibt es viele. Doch nicht alle sind so wichtig, dass Sie sie dauerhaft aufheben müssen. Welche Beleg und Unterlagen wirklich wichtig sind und welche eher nicht, lesen Sie hier.

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Für fast alle Belange gibt es Schriftliches. Dazu gehören zum Beispiel diverse Verträge, Rechnungen, Kontoauszüge oder auch Nachweise für die Rente. Viele dieser Unterlagen werden aufgehoben. So kommt es, dass wir deutsche Bürger durchschnittlich sieben Ordner voll mit verschiedensten Unterlagen und Belegen besitzen, die nicht alle zwingend dauerhaft aufgehoben werden müssen.

Unterlagen, die Sie entsorgen können

Viele Menschen haben sich angewöhnt, Kaufbelege zu sammeln. Einen Kaufbeleg benötigen Sie allerdings in aller Regel nur so lange, wie Sie den gekauften Gegenstand auch besitzen. Danach können Sie den Beleg bedenkenlos entsorgen und so Platz für Neues schaffen. Ähnliches gilt für Zuwendungsbestätigungen, Quittungen aus Apotheke oder für Büromaterial. Sind diese beim Finanzamt eingereicht, haben sie ihren Zweck meist erfüllt. Sobald Sie Ihren endgültigen Steuerbescheid besitzen, haben solche Unterlagen praktisch keine Relevanz mehr.

Sofern Sie keinen Jahresverdienst von mehr als 500.000 Euro genießen, sind übrigens selbst Kontoauszüge nicht zwingend aufzuheben. Denn eine gesetzliche Regelung dafür gibt es in diesem Fall für Privatpersonen nicht. Um Zahlungen gegebenenfalls nachweisen zu können, empfehlen Banken allerdings eine Aufbewahrung Ihrer Kontoauszüge für wenigstens drei Jahre. Ältere Auszüge können Sie bedenkenfrei entsorgen.

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Wirklich Wichtiges unbedingt aufheben

Einige Unterlagen sollten Sie jedoch zwingend aufbewahren. Das gilt beispielsweise für Handwerkerrechnungen. Nach den gesetzlichen Regelungen müssen Sie diese als Privatperson mindestens zwei Jahre lang archivieren.

Sehr vorsichtig sollten Sie mit Versicherungspolicen umgehen. Denn diese Urkunden gelten als Ihr Versicherungsnachweis bzw. Versicherungsbestätigung. Versicherungsscheine sollten Sie deshalb grundsätzlich für die gesamte Laufzeit Ihres Versicherungsvertrages aufbewahren. Zwar können Sie versehentlich vernichtete oder anderweitig abhanden gekommene Dokumente im Normalfall noch einmal ausstellen lassen. Allerdings berechnen Ihnen die meisten Anbieter Gebühren dafür.

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