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von - 27.09.2017

Alleinerziehende: Wie Sie Ihre finanziellen Belastungen verringern

Alleinerziehende haben es oftmals nicht einfach. Denn neben dem oftmals schwerer zu bewältigenden Alltag kommen für viele Betroffene auch noch finanzielle Schwierigkeiten hinzu. Mit einigen Tricks können Sie als alleinerziehender Elternteil zumindest Ihre finanziellen Belastungen verringern.

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Gehören Sie zur Gruppe der alleinerziehenden Eltern, haben Sie es im Alltag vermutlich nicht leicht. Denn Organisation und Bewältigung des täglichen Lebens lasten allein auf Ihren Schultern. Und auch in finanzieller Hinsicht sind die Belastungen alleinerziehender Elternteile häufig vergleichsweise hoch. Folgende Punkte sollten Sie beachten, damit Ihr Dasein als alleinerziehender Elternteil zumindest aus finanzieller Sicht etwas leichter ist.

Beide Eltern tragen Verantwortung

Kümmern Sie sich im Alltag allein um Ihren Nachwuchs, sind Sie in gewisser Weise auf sich allein gestellt. Allerdings gilt das bei Weitem nicht für die finanziellen Rahmenbedingungen. Für diese sind beide Elternteile verantwortlich – auch nach einer Trennung. Ihnen als alleinerziehender Elternteil steht Unterhalt für Ihren Nachwuchs zu, den Sie einfordern können. Für Kinder bis fünf Jahre liegt der monatliche Mindestsatz des Unterhalts bei 342 Euro. Mit zunehmendem Alter Ihres Kindes steigt dieser auf 393 Euro (6 bis 11 Jahre), 460 Euro (12 bis 17 Jahre) bzw. 527 Euro (ab 18. Lebensjahr) pro Monat. Dabei ist die Höhe des Unterhalts grundsätzlich vom Einkommen abhängig und wird individuell errechnet.

Staatliche Ersatzleistungen möglich

Sollte die Unterhaltszahlung nicht gezahlt werden, springt gegebenenfalls der Staat ein. Dazu können Sie den sogenannten Unterhaltsvorschuss beantragen, der zumindest einen Teil des entfallenen Unterhalts kompensiert. Wie hoch der Unterhaltsvorschuss ist, hängt vom Alter Ihres Kindes ab. Unterhaltsvorschuss wird in der Regel bis zum 12. Lebensjahr gewährt. Seine Maximalhöhe liegt bei 201 Euro monatlich. Seit Juli 2017 kann unter bestimmten Voraussetzungen auf Antrag der staatliche Zuschuss bis zum 18. Geburtstag des Kindes gewährt werden. In diesem Fall liegt die Zuwendung dann bei 268 Euro monatlich.

Gegebenenfalls Betreuungsunterhalt fordern

Vor allem in den ersten Jahren nach der Geburt haben es Alleinerzeiehe finanziell unter Umständen sehr schwer. Vor allem dann, wenn das Berufsleben aufgrund von Erziehung oder Pflege des Nachwuchses leidet. Als betroffener Elternteil können Sie in solchen Fällen Betreuungsunterhalt fordern. Diesen muss der andere Elternteil zahlen, sofern er finanziell in der Lage dazu ist. Die Dauer des Bezugs von Betreuungsunterhalt ist in aller Regel auf das dritte Lebensjahr des Kindes begrenzt.

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Steuerentlastungen in Anspruch nehmen

Als alleinerziehender Elternteil können Sie von gewissen Steuererleichterungen profitieren. Die wohl bedeutendste Erleichterung entsteht aufgrund der Nutzung des sogenannten Entlastungsbetrages. Dessen Umfang liegt derzeit bei 1908 Euro pro Jahr für Ihr erstes Kind und steigt um 240 Euro für jedes weitere. Voraussetzung für die Inanspruchnahme des Entlastungsbetrages ist die Nutzung der Steuerklasse 2. Zudem entfällt der Anspruch auf einen steuerlichen Entlastungsbetrag, wenn Sie mit einem neuen Partner bzw. einer neuen Partnerin zusammenleben.

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