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von - 02.08.2017

Schulbesuch – Nicht ohne Regeln

Im Zusammenhang mit dem Schulbesuch existieren viele Vorgaben und Regeln. Regeln, die durchaus auch für Ärger sorgen können. Eine Auswahl der Gängigsten davon beschreiben wir Ihnen in diesem Artikel.

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Als Eltern kennen Sie womöglich bereits die verschiedenen Regeln und bürokratischen Hürden, mit denen der Schulbesuch Ihres Nachwuchses verbunden ist. Einerseits sind diese manchmal unvermeidlich. Andererseits sind einige Festlegungen und Vorgaben auch durchaus ärgerlich. Im Folgenden finden Sie eine Auswahl von Regeln, die in der Praxis für Konflikte sorgen können.

Auswahl der Grundschule

Nicht immer wollen Eltern, dass ihr Kind die nächstgelegene Grundschule besucht. Allerdings legt das ein sogenannter Schulsprengel in den meisten Bundesländern fest. Dieser wurde bereits vom Bundesverfassungsgericht bestätigt (AZ. 1BvQ37/09) und schreibt Ihnen den Schulbesuch in der Grundschule Ihres Einzugsgebietes vor.

Auf Antrag können Sie diese Regelung jedoch umgehen. Liegen „wichtige Gründe“ vor, dürfen Sie Ihr Kind eine andere Schule besuchen lassen. So sind beispielsweise besondere sprachtherapeutische Möglichkeiten oder deutliche Erleichterungen bei der Kinderbetreuung für Sie als Berufstätige in den meisten Fällen anerkannte Gründe.

Ohne Empfehlung aufs Gymnasium

Möchten Sie Ihr Kind aufs Gymnasium schicken, ist die Empfehlung der Grundschule dafür sehr wichtig. Allerdings ist diese rechtlich nicht bindend. Um Ärger zu vermeiden, haben viele Bundesländer mittlerweile einen Notenschnitt festgelegt, bis zu dem eine Gymnasialempfehlung ausgesprochen wird. In Bayern gilt beispielsweise ein Schnitt von 2,33. Berliner Schüler müssen einen Durschnitt von mindestens 2,2 schaffen, um eine Empfehlung zu erhalten, wobei Hauptfächer doppelt zählen.

Da eine Gymnasialempfehlung rechtlich nicht bindend ist, existieren in einigen Bundesländern Umwege, die den Besuch eines Gymnasiums auch ohne Empfehlung ermöglichen. So besteht zum Beispiel der Weg einer separaten Eignungsprüfung. Auch der erfolgreiche Probebesuch für ein halbes oder ganzes Schuljahr kann „Türöffner“ sein. Welche Möglichkeiten in Ihrem Bundesland existieren, finden Sie bequem im Internet heraus.

Kind später einschulen lassen

Auch der (richtige) Zeitpunkt der Einschulung ist in der Praxis ein recht häufiges Streitthema. Viele Eltern möchten Ihren Nachwuchs etwas später einschulen lassen als vorgegeben. Eine Rückstellung Ihres Kindes ist auf Antrag möglich. Wie Sie genau dabei vorgehen müssen, können Sie auf der Internetseite Ihrer zuständigen Schulbehörde nachlesen.

Während der Termin früher bundesweit am Alter des Kindes am 30. Juni des Einschulungsjahres geknüpft war, ist dies heute übrigens nicht mehr so. Heute legen die Bundesländer den Stichtag selbst fest. So gilt beispielsweise in Brandenburg, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen der 30.09. als Stichtag.

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Eingezogene Handys und Raumverweis

Mittlerweile hat der Großteil der Schüler ein eigenes Handy. Da liegt es natürlich nahe, dass dieses unzulässigerweise hin und wieder auch im Unterricht genutzt wird. Manche Lehrer ziehen Handys in diesem Fall direkt ein. Das ist grundsätzlich erlaubt. Denn innerhalb der Schulordnung ist ein entsprechendes Handyverbot auf dem Schulgelände in aller Regel verankert. Bayern hat dieses Verbot sogar in seinem Schulgesetz verankert. Nach dem Unterricht müssen eingezogene Handys natürlich zurückgegeben werden.

Und auch das „Verweisen des Schülers aus dem Unterrichtsraum“ ist als erzieherische Maßnahme in den meisten Bundesländern erlaubt. Allerdings muss der Verweis in direktem Zusammenhang mit dem Vergehen des Schülers stehen.

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