Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Informationen
von - 10.05.2017

Trennung: Kinderfreibetrag kann übertragen werden

Kommt es zur Trennung, sind viele Dinge zu regeln. Vor allem dann, wenn Kinder betroffen sind. Neben den ganz alltäglichen Dingen, haben Sie als Betroffener auch steuerliche Faktoren zu beachten. So können Sie im Fall einer Trennung beispielsweise Ihren Kinderfreibetrag untereinander übertragen. Informationen zu den Voraussetzungen dafür und weitere wissenswerte Fakten dazu haben wir Ihnen im folgenden Beitrag zusammengestellt.

Hausratversicherung: Günstiger Schutz für Ihr Eigentum - jetzt vergleichen und bis zu 77% sparen!

Leider bleiben nicht alle Familien mit Kindern dauerhaft zusammen. Hin und wieder kommt es vor, dass sich Eltern nicht mehr verstehen und fortan getrennte Wege gehen. In manchen Situationen teilen sich die Getrennten dennoch weiterhin die Erziehung der Kinder. In vielen anderen Fällen wiederum obliegt diese Aufgabe einem Elternteil allein und es bietet sich somit die Übertragung des sogenannten Kinderfreibetrages an.

Übertragung des Kinderfreibetrages möglich

Der für die Kindererziehung gesetzliche Kinderfreibetrag steht grundsätzlich jedem Elternteil einmal zu. Dieser besteht aus zwei Bestandteilen: Einerseits aus dem Freibetrag für das sogenannte sächliche Existenzminimum des Kindes in Höhe von 2.358 Euro (2017) und aus dem Betreuungsfreibetrag in Höhe von 1.320 Euro (2017). Eltern haben die Möglichkeit, den Kinderfreibetrag auf den Elternteil zu übertragen, der das jeweilige Kind nach der Trennung versorgt. Voraussetzung dafür ist, dass der andere Elternteil für insgesamt weniger als ein Viertel der Unterhaltskosten aufkommt.

Jeder 4. wird berufsunfähig: Schutz für Ihre Familie - jetzt informieren und günstig absichern!

Nur bei hohen Einkommen steuerlich relevant

In der Praxis ist es aus finanzieller Sicht häufig jedoch gar nicht wichtig, ob bzw. wie die getrennten Eltern den Kinderfreibetrag aufteilen. Denn im gängigen Einkommensniveau hat dieser keine steuerlichen Auswirkungen. Der Grund dafür liegt im bereits bezogenen Kindergeld, das als Steuerausgleich fungiert. Ist dessen Summe insgesamt mindestens genauso hoch wie die aus dem Kinderfreibetrag resultierende mögliche Steuerersparnis (Günstigerprüfung), erfolgt keine weitere Steuererstattung. Wie eingangs erwähnt, ist das in den allermeisten Fällen so.

Lediglich bei vergleichsweise hohen Einkommen wird der Kinderfreibetrag steuerlich relevant und eine Übertragung des Betrages im Trennungsfall daher gegebenenfalls wichtig. Lassen Sie als Betroffener am besten Ihren Steuerberater bzw. Lohnsteuerhilfeverein überprüfen, ob sich eine Übertragung des Kinderfreibetrages für Sie positiv auswirkt.

Zurück zu den News

Weitere Artikel zum Thema

Top-Artikel


Der Kindergeld-Newsletter

Bleiben Sie mit unserem Newsletter immer auf dem Laufenden.

Sie erhalten regelmäßig Neuigkeiten rund um
Kinder- und Elterngeld sowie Kids und Familie.

Bestellen Sie jetzt kostenlos unseren Newsletter!