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von - 10.05.2017

Kind krank: Ihre Rechte als Arbeitnehmer

Kinder sind vergleichsweise häufig und manchmal zudem ganz plötzlich krank. Für Sie als Eltern sicher keine angenehme Tatsache. Umso wichtiger ist es zu wissen, welche Rechte Sie in diesem Fall genießen und welche Regelungen in puncto Lohnfortzahlung gelten. Wir haben Ihnen wichtige Infos rund um dieses Thema zusammengestellt.

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Vor allem als Eltern eines noch jüngeren Kindes wissen Sie aus Ihrem Alltag sicher allzu gut, was es heißt, wenn Sie früh aufwachen und Ihr Nachwuchs plötzlich über Nacht erkrankt ist. Nicht selten ist dann die gesamte Tagesplanung vom Vortag dahin. Je nach Schwere der Erkrankung müssen Sie zum Kinderarzt. Der Gang in die Krippe oder Kita entfällt. Und schließlich möchte auch Ihr Arbeitgeber unverzüglich informiert werden, wenn Sie die Tagesbetreuung Ihres Kindes selbst übernehmen müssen und nicht anderweitig organisieren können. Der entspannte Start in einen Arbeitstag sieht häufig etwas anders aus.

Ihr gutes Recht

Dabei haben Sie als Arbeitnehmer das Recht, im Fall von Krankheit Ihrer Arbeit fernzubleiben und sich stattdessen um Ihren kranken Nachwuchs zu kümmern – sofern dieser noch maximal 12 Jahre alt ist. Dies ist im §45 des Sozialgesetzbuches V geregelt. Danach darf sich jeder Elternteil im Krankheitsfall bis zu 10 Tage pro Jahr für die Kinderbetreuung freistellen lassen. Alleinerziehenden stehen die kompletten 20 Tage jährlich zu.

Lohnfortzahlung unterschiedlich

Das Recht auf Lohnfortzahlung besteht jedoch nicht. Manche Arbeitgeber zahlen bis zu fünf Tage jährlich Ihren Lohn freiwillig weiter. Dies trifft häufig aber nur auf größere Unternehmen zu. Als Arbeitnehmer eines kleinen bzw. mittelständischen Betriebes genießen Sie diese Lohnfortzahlung in vielen Fällen nicht. Zahlt Ihr Arbeitgeber innerhalb der Krankheitszeit keinen Lohn (mehr), springt die Krankenkasse mit ihrem Kinderkrankengeld ein. Allerdings liegt dieses bei nur maximal 70 Prozent Ihres Brutto- bzw. maximal 90 Prozent Ihres Nettoeinkommens. Zwingende Voraussetzung für die Gewährung von Kinderkrankengeld ist ein Attest Ihres Kinderarztes.

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Wichtiges kurz und knapp

Hier noch einmal die wichtigsten Informationen für Sie als gesetzlich krankenversicherter Elternteil auf einen Blick:

  • Anspruch auf 10 Tage Freistellung pro Jahr und Elternteil
  • Alleinerziehende haben Anspruch auf 20 Tage jährlich
  • Kind darf maximal 12 Jahre alt sein
  • ärztliches Attest muss vorliegen
  • keine andere Person im Haushalt, die das Kind betreuen könnte (Großeltern usw.)
  • Regelung gilt auch für Stief- und Adoptivkinder
  • Privatversicherte müssen eine Zusatzversicherung abschließen, um geschützt zu sein, ebenso wenn ein Kind privat versichert ist

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