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von - 26.04.2017

Bundeswirtschaftsministerin: Entlastung für Familien mit Kindern

Die Politik möchte uns Bürger stärker an der wirtschaftlichen Entwicklung beteiligen. Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries hat kürzlich Pläne vorgelegt, von denen vor allem junge Familien mit Kindern profitieren würden. Details und interessante Hintergrundinformationen dazu haben wir Ihnen im Folgenden zusammengestellt.

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Mithilfe eines 10-Punkte-Plans möchte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries die Bürger hierzulande stärker am wirtschaftlichen Erfolg beteiligen. Einer der zentralen Bestandteile ihres Plans ist die Einführung eines Kinderfreibetrages in der Rentenversicherung. Vor allem junge Familien würden dadurch finanziell entlastet. Die Einsparung für Eltern soll sich auf insgesamt 2,1 Milliarden Euro belaufen.

Zur prognostizierten Entlastung und Realisierbarkeit

Um die Pläne der Bundeswirtschaftsministerin zu realisieren, müssten Rentenbeiträge oder Mehrwertsteuer steigen. Darauf weist das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hin, welches das Vorhaben von Brigitte Zypries im Auftrag des Ministeriums hinsichtlich seiner Umsetzbarkeit untersuchte. Bei ihren Berechnungen haben die Forscher bei den Arbeitnehmerbeiträgen einen steuerlichen Freibetrag in Höhe von 7.428 Euro angesetzt. Das verfügbare Einkommen von Eltern würde dabei um durchschnittlich 260 Euro pro Jahr ansteigen. Eltern mit einem Kind würden durchschnittlich 182 Euro mehr bekommen als bisher. Bei zwei Kindern würde die Einsparung im Durchschnitt bei 290 Euro jährlich liegen.

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Wie die Entlastung für Eltern in der Rentenversicherung finanziert werden soll, ist derzeit noch nicht geklärt. Die Forscher des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) haben errechnet, dass die Umsetzung der Pläne insgesamt rund 4,5 Milliarden Euro kosten würde. Einerseits wäre die Finanzierung durch Anhebung des Rentenbeitragssatzes um 0,6 Prozentpunkte möglich. Andererseits könnte die Mehrwertsteuer um 0,46 Prozent ansteigen, um den staatlichen Mehraufwand zu decken. Beide Finanzierungsvarianten würden wiederum auch Eltern treffen. Nach Berechnungen der Forscher würde sich die effektive Einsparung durch die Pläne deshalb auf durchschnittlich 218 Euro bis 243 Euro pro Jahr belaufen.

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