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von - 29.03.2017

FAS – Gefährliche Folgen des Alkoholkonsums während der Schwangerschaft

Werdende Mütter sollten in ihrer Schwangerschaft nach Möglichkeit keinen Alkohol trinken. Dass schon Kleinstmengen des Genussmittels schaden könnten, bestreiten jedoch sogar einige Frauenärzte. Forscher warnen derzeit jedoch, dass auch diese gefährlich für den Nachwuchs werden können. Detailinformationen dazu haben wir Ihnen zusammengefasst.

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Dass schwangere Frauen keinen Alkohol trinken sollten, ist den meisten Bürgern bekannt. Dennoch können oder möchten zu viele werdende Mütter auch mit heranwachsendem Nachwuchs im Bauch nicht vollständig auf das Genussmittel verzichten. Allerdings werden Schätzungen zufolge jedes Jahr 4.000 bis 5.000 Kinder mit FAS geboren, dem sogenannten Fetalen Alkoholsyndrom. Eine Behinderung, die durch den Genuss von Alkohol während der Schwangerschaft verursacht werden kann. Forscher warnen aktuell ausdrücklich, dass auch kleinste Mengen Alkohol gefährlich sind. Immerhin rund 300.000 Betroffene soll es in Deutschland geben.

FAS und seine Folgen

Dabei ist eine Erkrankung am FAS in vielen Fällen nicht auf den ersten Blick sichtbar. Die betroffenen Kinder sind später unter Umständen sogar sehr intelligent und sprachgewandt. Dennoch leiden viele davon vor allem an starken Konzentrationsstörungen. Einen Großteil der Betroffenen macht Überforderung im Alltag schwer zu schaffen. Ordnung zu halten oder strukturiert zu arbeiten, fällt nicht wenigen sehr schwer. Zudem ist in der Praxis zu beobachten, dass diese Menschen Probleme damit haben, verantwortungsvoll mit Geld umzugehen. Verträge zu durchschauen oder Zeiten einzuhalten gehört ebenfalls zu den häufig problematischen Dingen, was in vielen Fällen persönliche finanzielle Schwierigkeiten nach sich zieht.

Und dabei zählen diese Folgen zu den noch eher harmlosen Auswirkungen. Denn die Symptome des FAS reichen von Verhaltens-, Konzentrations- und Lernstörungen bis zu schweren körperlichen und geistigen Behinderungen. Junge Erwachsene mit FAS sind oft überdurchschnittlich aggressiv oder depressiv. Häufig haben sie Probleme, selbst einfache Zusammenhänge zu verstehen. Auch sind die Kriminalitäts- und Suizidrate bei den Erkrankten überdurchschnittlich hoch.

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Ohne kompletten Verzicht keine Sicherheit

Nach Ansicht von Professor Hans-Ludwig Spohr vom Kinderheim Sonnenhof in Berlin sei nach wie vor nicht vollständig geklärt, ab welcher Menge Alkohol der Nachwuchs im Mutterleib Schaden nimmt. Seiner Meinung nach gäbe es deshalb nur einen Weg, Schädigungen durch Alkohol zu vermeiden – den völligen Verzicht darauf während der Schwangerschaft. Denn Gewissheit, dass ihr Nachwuchs keine Schäden erleidet, hätten werdenden Eltern sonst nicht.

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