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von - 15.02.2017

Kinder und Neue Medien – Wertvolle Tipps zum Umgang im Alltag

Für viele Kinder ist Fernsehen ein echter Renner. Und auch Smartphone und Co. stehen selbst beim noch jungen Nachwuchs meist bereits hoch im Kurs. Da fällt es vielen Eltern nicht leicht, über das richtige Maß an Medienkonsum zu entscheiden – vielleicht auch Ihnen. Im folgenden Artikel geben wir Ihnen einige Orientierungshinweise und Tipps, worauf Sie im Zusammenhang mit dem Medienkonsum Ihres Nachwuchses achten sollten.

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Kinder zu beschäftigen, ist im Alltag nicht immer leicht. Das kann sogar zu einer echten Herausforderung werden. Da wundert es kaum, dass Eltern ihren Nachwuchs am liebsten einfach mal vor dem Fernseher platzieren – auch, weil der diesen häufig begeistert. Fernsehen und Co. gelten in vielen Fällen als echtes Wundermittel, das als Nebenwirkung eine gewisse Auszeit für gestresste Eltern verschafft. Fachleute warnen allerdings immer wieder, dass es mit der Zeit vor Fernseher, Tablet und Co. nicht übertrieben werden sollte.

Neue Medien – Wichtig und gefährlich zugleich für Kinder

Die Meinung, dass zu viel Medienkonsum „süchtig“ machen kann, ist weit verbreitet. Experten streiten zwar darüber, ob übertriebener Medienkonsum wirklich zur Sucht werden kann, da diese Begrifflichkeit nicht genau definiert ist. Fakt jedoch ist, dass übertriebener Konsum moderner Medien bei Kindern und Jugendlichen tatsächlich zu vielfältigen Beeinträchtigungen führen kann. Diese können vor allem gesundheitlicher, sozialer oder leistungsbezogener Natur sein.

Im Rahmen von Studien mit Erwachsenen kam es nach längerer Abstinenz zudem zu depressiven Reaktionen nach langfristigem übertriebenem Medienkonsum. Ein wichtiges für eine Sucht relevantes Merkmal war damit gegeben. Unstrittig ist, dass vor allem Kindern und Jugendlichen Entwicklungsstörungen drohen, wenn sie sich regelmäßig übertriebenem Medienkonsum hingeben. Als Eltern sollten Sie deshalb genau darauf achten, wie oft und wie viel sich Ihre Kinder mit Neuen Medien beschäftigen.

Wie viel Medienkonsum ist in Ordnung?

Fernseher, Smartphone und Co. sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Auch Kinder kommen damit in Berührung. Das ist grundsätzlich auch gut so. Denn auf diese Weise kann der Nachwuchs Schritt für Schritt den richtigen Umgang mit den Neuen Medien erlernen – wenn (zeitliches) Maß und Umgangsart stimmen.

Doch vor allem was den zeitlichen Rahmen betrifft, sind sich viele Eltern unsicher. Wie lange sollte ein Kind Fernseher, Smartphone oder Laptop höchstens nutzen dürfen? Dazu geben Experten diverse Empfehlungen als Richtlinie. Meist gelten folgende Werte in Abhängigkeit vom Alter Ihres Sprösslings als Orientierung:

  • bis 5 Jahre: max. 30 Minuten täglich
  • 6-9 Jahre: bis 1 Stunde pro Tag
  • ab 10 Jahre: bis zu 9 Stunden wöchentlich

Dabei halten es Fachleute für wichtig, dass Sie als Eltern ab einem gewissen Alter des Kindes eine wöchentliche Medienkonsumzeit vereinbaren. Auf diese Weise kann sich das Kind seine Zeit eigenständig einteilen und so nach und nach einen verantwortungsvollen zeitlichen Umgang mit Neuen Medien erlernen. Mit älteren Kindern sollten Sie zudem einen symbolischen Vertrag über den Umfang der Mediennutzung schließen, in dem Sie die eingeräumten Freiräume für Ihr Kind und die gewünschte zeitliche Begrenzung des Medienkonsums festhalten. Dies schafft Verbindlichkeit. Nicht zuletzt lernt Ihr Kind dadurch, zu seinem Wort zu stehen.

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Nutzen Sie Medien sinnvoll

Unabhängig vom zeitlichen Rahmen, in dem Ihr Kind Neue Medien verwenden darf, sollten Sie unbedingt gewisse Tabus vereinbaren. Dazu gehört beispielsweise, dass Smartphone und Co. nichts beim gemeinsamen Familienessen oder bei der Erledigung der Hausaufgaben verloren haben.

Zudem ist es natürlich wichtig, wie Ihr Kind Neue Medien nutzt. Achten Sie deshalb darauf, welche Sendungen oder Onlineinhalte Ihr Nachwuchs konsumiert. Gerade kleine Kinder sollten grundsätzlich nur Zugriff auf kindgerechtes Material bzw. Apps haben und zunächst nur unter Begleitung Fernsehen und Surfen. Weisen Sie Ihr Kind in diesem Zusammenhang auch auf mögliche Gefahren im Zusammenhang mit dem Internet hin.

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