Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Informationen
von - 01.02.2017

Kinderwohngeld – Finanzielle Unterstützung bei hohen Wohnkosten

Dank unterschiedlicher staatlicher Unterstützungen können auch finanziell schwächere Familien ihren täglichen Lebensunterhalt im Regelfall wenigstens einigermaßen gut bestreiten. Wichtig dabei ist, dass Betroffene alle möglichen Unterstützungen in Anspruch nehmen – zum Beispiel auch Wohngeld. Genaueres zu dieser Sozialleistung haben wir Ihnen im folgenden Text zusammengefasst.

Alternative zur Berufsunfähigkeits­versicherung: Finanzieller Schutz bei über 40 Krankheiten

Die Kosten für Wohnraum steigen im Allgemeinen stetig. Vor allem in Großstädten und ihren Umkreisen wird Wohnraum zunehmend teurer. So teuer, dass sich viele Menschen eine Wohnung in solchen Gegenden nur noch schwer leisten können. Statistiken zeigen, dass die Wohnkosten knapp 40 Prozent des durchschnittlichen Familieneinkommens ausmachen.

Um finanzielle Entlastung zu schaffen, hat die Bundesregierung das sogenannte Wohngeld ins Leben gerufen. Dieses soll finanzschwächere Menschen bei der Finanzierung ihrer Mietwohnung bzw. im Unterhalt des eigenen Wohnraums unterstützen. Rund 783.000 Haushalte bundesweit bezogen Ende 2013 einen finanziellen Zuschuss in Form von Wohngeld.

Kinderwohngeld als Sonderform

Eine Sonderform des Wohngeldes ist das sogenannte Kinderwohngeld. Seine Auszahlung kommt lediglich dann in Betracht, wenn die Eltern Arbeitslosengeld II (ALGII) beziehen und das Kind eigenen Lebensunterhalt bezieht, wobei auch Kindergeld oder Unterhalt als Einkommen des Kindes zählen.

Die Berechnung der Höhe des Kinderwohngeldes erfolgt individuell. Maßgeblichen Einfluss auf die Höhe der Sozialleistung haben beispielsweise die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen, die erzielten Einkünfte und die Höhe der tatsächlichen Wohnkosten (Kaltmiete und Nebenkosten). Zudem hat seit 2011 die Inanspruchnahme verschiedener Bildungsaktivitäten wie beispielsweise Schul- oder Kindergartenausflüge und Klassenfahrten positiven Einfluss auf die Höhe des gezahlten Wohngeldes.

Riester-Rente: Sichern Sie sich staatliche Förderung durch Zulagen und Steuervorteile - jetzt Altersvorsorge regeln.

Wie Sie Wohngeld erhalten

Wenn Sie die allgemeinen Wohngeldvoraussetzungen erfüllen, erhalten Sie nicht automatisch Wohngeld. Denn zunächst ist ein entsprechender Antrag notwendig, den Sie beim Sozialamt stellen müssen. Dabei kann es durchaus sein, dass Sie bei Ihnen vor Ort gar kein Amt mit dieser Bezeichnung finden. Das liegt daran, dass verschiedene Bezeichnungen üblich sind – beispielsweise „Amt für Jugend und Familie“ oder „Amt für Soziales“. Einige kleinere Städte führen den Sozialbereich als Fachbereich in ihrem Landratsamt.

Haben Sie das für Sie zuständige Amt bzw. den entsprechenden Sozialbereich ausgemacht, können Sie Ihren Antrag stellen. Zudem werden Sie vor Ort hinsichtlich des Wohngeldbezugs beraten. Lassen Sie sich vor der Antragstellung zudem informieren, welche Unterlagen Sie bei Beantragung der Sozialleistung einreichen sollen. Das erspart Nachfragen und beschleunigt die spätere Bearbeitung Ihres Antrages daher in aller Regel erheblich.

Zurück zu den News

Weitere Artikel zum Thema

Top-Artikel


Der Kindergeld-Newsletter

Bleiben Sie mit unserem Newsletter immer auf dem Laufenden.

Sie erhalten regelmäßig Neuigkeiten rund um
Kinder- und Elterngeld sowie Kids und Familie.

Bestellen Sie jetzt kostenlos unseren Newsletter!