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von - 21.12.2016

Kitas – Eltern fordern in Studie bundesweit einheitliche Qualitätsstandards

Viele Eltern möchten ihren Nachwuchs in besten Händen wissen. So verwundert es nicht, dass es in Bezug auf Kitas aus Sicht vieler Eltern einige Kritikpunkte gibt. Nach den Ergebnissen einer aktuellen Bertelsmannstudie wünscht sich ein Großteil der Eltern sogar bundesweit einheitliche Qualitätsstandards für Kitas. Details zur Studie und was genau die Eltern stört, haben wir Ihnen im folgenden Beitrag zusammengestellt.

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Die Qualität der Kinderbetreuung in den Kitas ist bundesweit sehr unterschiedlich. Ob Betreuungszeiten, Ausbildung der Erzieher oder die Qualität der Mahlzeiten – nicht jede Kita arbeitet auf gleich hohem Niveau. Einer Studie zufolge befürwortet deshalb ein Großteil der Eltern die Einführung bundesweiter Standards, nach denen die wichtigsten Betreuungskriterien der Einrichtungen bemessen werden könnten.

Studie mit eindeutigen Ergebnissen

Das Resultat der von der Bertelsmannstiftung durchgeführten Umfrage ist eindeutig. Fast alle der insgesamt rund 4.400 befragten Eltern wünschen sich die Einführung fester Regeln, wenn es um den Betreuungsplatz ihres Nachwuchses geht. So wünschen sich beispielsweise 85 Prozent der Eltern eine bundesweite Festlegung, wie viele Kinder maximal von einem Erzieher betreut werden dürfen. In den neuen Bundesländern trifft das sogar auf 93 Prozent der Befragten zu. Zwar existiert ein einheitliches Qualifikationsprofil für Erzieher, auf das sich die Bundesländer mittlerweile einigen konnten, einen bundesweit einheitlichen Lehrplan innerhalb der Erzieherausbildung gibt es allerdings nicht. „Eltern möchten für ihre Kinder überall die gleichen guten Bildungschancen, unabhängig vom Wohnort“, so Stiftungsvorstand Jörg Dräger zu diesen Umfragewerten.

Weiterhin klagen die befragten Eltern über generell zu wenige Kitaplätze. Drei von vier befragten Müttern halten die angebotenen Unterbringungsplätze für zu gering, um Job und Familie gut „unter einen Hut“ bringen zu können. Die Öffnungszeiten der meisten Kitas tragen nach Meinung der Befragten ebenfalls dazu bei. Ca. 63 Prozent dieser halten die Öffnungszeiten ihrer Kita für nicht bedarfsgerecht.

Höhere Qualität darf mehr kosten

Fast alle befragten Eltern (95 Prozent) sind der Meinung, dass sich der Bund stärker an der Finanzierung von Kitaplätzen beteiligen sollte. Dennoch wären viele Eltern bereit, mehr Geld für qualitativ bessere Betreuung des Nachwuchses auszugeben. Immerhin die Hälfte (48 Prozent) dieser würden sich finanziell stärker als bisher an den Kosten des Kitaplatzes beteiligen, wenn der Mehrbeitrag mit besserem Personal und gesünderem Essen verbunden wäre.

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Unterschiedlich hohe Eigenbeiträge

Im Rahmen der Bertelsmannstudie wurden auch die derzeit sehr unterschiedlich hohen Kitabeiträge erwähnt. Zwischen 0 Euro und 600 Euro zahlen Eltern derzeit deutschlandweit. Abhängig ist dieser Betrag vor allem von deren Einkommenshöhe. Rund 19 Prozent müssen keine Eigenbeiträge leisten. Entweder, weil sie in einem Bundesland leben, in dem generelle Beitragsfreiheit herrscht oder weil individuelle Sonderregelungen greifen. Auch wenn bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschritten werden, sind keine Kitabeiträge zu entrichten.

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