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Stromfresser Kind

28.01.2010

(nth) Auch wenn ein Baby schon gleich nach der Geburt die Energiekostenrechnung in die Höhe treibt, lassen sich durch ganz einfache Maßnahmen Kosten sparen.

Wie wirken sich Kinder auf die Stromkosten einer Familie im Laufe der Zeit aus? Das haben TNS Emnid und das Vergleichsportal Check24 im Auftrag des Energieanbieters E wie Einfach versucht herauszufinden. Sie haben die am häufigsten genutzten Elektronikprodukte der Verbrauchsgruppen Babys, Kleinkinder und Teenager hinterfragt.

Je älter das Kind, desto höher die Stromkosten

Das Ergebnis brachte zu Tage, dass die durch sie verursachten Stromkosten mit dem Alter von Kindern wachsen. Pro Jahr entspricht die Steigerung der Stromkosten eines Haushalts bei Babys zehn, bei Kleinkindern zwölf und bei Teenagern 19 Prozent. Somit schlagen Kinder bis zwei Jahre mit 83 Euro pro Jahr zu Buche, bei Drei- bis Sechsjährigen entstehen Zusatzkosten von 99 Euro und die 13- bis 17-Jährigen verbrauchen Strom im Wert von 157 Euro pro Jahr.

Die Verbrauchsweise unterscheidet sich allerdings bei den Familien je nach Einkommen der Familien. Geringverdiener zahlen am meisten für den TV-Konsum ihrer Teenager, nutzen jedoch die abgefragten Elektrogeräte für ihre Kleinkinder und Babys wesentlich sparsamer und zahlen dadurch bis zu 60 Prozent weniger pro Jahr und Kind als Gutverdiener.

Stromsparer Wäscheleine

 Im Durchschnitt geben westdeutsche Eltern mehr Geld für den Stromverbrauch ihrer Kinder aus als ostdeutsche. Bei der Altersgruppe der Kleinkinder macht sich der Unterschied besonders deutlich bemerkbar: 103 Euro lassen sich die Familien in den alten Bundesländern den Strom eines Kleinkinds im Jahr kosten, Eltern in Ostdeutschland geben nur 79 Euro aus - eine Differenz von 30 Prozent. Die Ostdeutschen nutzen den Stromfresser Wäschetrockner deutlich weniger. Dadurch fallen die Stromkosten des Trockners um bis zu 46 Prozent pro Jahr und Kind geringer aus als in Westdeutschland.

Vergleichen spart bares Geld

Auch für Familien mit Kindern kann man ganz einfach Geld sparen, indem man durch einen Stromkostenvergleich einen günstigeren Alternativanbieter zum Grundversorger findet. Für einen Drei-Personen-Haushalt mit einem Durchschnittsverbrauch von 4000 Kilowattstunden ergibt sich ein Sparpotenzial von rund 195 Euro jährlich. Eine Änderung seines  Verbrauchsverhaltens kann zusätzlich noch die Kosten drücken. Die größten Stromfresser sind Waschmaschine, Trockner  und Unterhaltungselektronik (TV, Computer und Spielekonsolen). Ausschalten eines Gerätes statt Stand-by-Modus oder komplettes Befüllen der Waschmaschine kann alleine schon so manchen Euro sparen.

Quelle: Focus Online vom 20.01.2010

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